Integration als „gesamtgesellschaftliche und wechselseitige“ Aufgabe

Sehr geehrte Mitglieder des Gewerbevereins,

mein Name ist Etta Hündgen und seit Mai bin ich im Vorstand des Gewerbevereins, um Kontakt zum Runden Tisch der Integration der Gemeinde Swisttal zu halten und um Kontakt zu Schulen zu pflegen.
Als Personalerin in der Firma Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG habe ich viel mit Ausländern zu tun. Im Mittwochspielkreis für deutsche Kinder und Kinder von Geflüchteten in Heimerzheim versuchen wir, den Eltern der Kinder bei der Aufnahme von Ausbildungen und Arbeit zu helfen.
Nun hat die Gemeinde Swisttal ihr „Interkulturelles Leitbild“ vorgestellt, in dem sie gelungene Integration als „gesamtgesellschaftliche und wechselseitige“ Aufgabe beschreibt. Gleichzeitig durchlaufen die Mitarbeiter der Gemeinde eine Schulung, um im Umgang mit Ausländern gestärkt zu werden.

Für diejenigen unter Ihnen, die auch Interesse haben, Flüchtlingen beruflich eine Chance zu geben, werden die Mitteilungen des Jobcenters zum Projekt Pro EQ interessant sein. Dieses für Betrieb und Teilnehmer kostenlose Projekt ermöglicht dem Flüchtling eine berufliche Einstiegsqualifizierung über einen Praktikumszeitraum von 6-12 Monaten, mit begleitender intensiver Deutschförderung auf Niveau B2. Auf dem Sprachlevel kann man sich gut verständigen und hat die Chance, so einen motivierten Auszubildenden oder Mitarbeiter zu finden.

Zum anderen gibt die Glasfachschule in Rheinbach bekannt, dass sie Flüchtlinge bis 25 Jahre aufnimmt und ihnen somit die Möglichkeit bietet, sich auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vorzubereiten (s. Anlagen).

Sehr interessieren würden mich Ihre persönlichen Erfahrungen mit geflüchteten Menschen. Wenn sich daraus bei Ihnen irgendwelche Fragen oder Erkenntnisse allgemeiner Art ergeben haben, dann mailen Sie mir doch bitte.
Ggf. leite ich Ihre Anfrage gerne an die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Swisttal, Frau Barbara Gunst-Assimenios, weiter.

Mit freundlichen Grüßen,
Etta Hündgen

Downloads zum Thema (PDF):
Ausbildung von Geflüchteten
Jugendmigrationsdienst
Leitbild Gemeinde Swisttal
ProEQ-Flyer_Einstiegsquali und Sprachfoerderung
Brief Etta Hündgen „Integration in Swisttal“